23.02.2024
Die Modernisierung der Bahnstrecke Angermünde-Stettin ist ein entscheidendes Projekt, um die Verbindung zwischen Deutschland und Polen zu verbessern und auf die wachsenden Anforderungen im europäischen Schienenverkehr zu reagieren. Es reflektiert die Bestrebungen, den grenzüberschreitenden Personen- und Güterverkehr effizienter, schneller und umweltfreundlicher zu gestalten. Dieses Vorhaben steht im Einklang mit den Zielen der EU, den Schienenverkehr als Teil der Green Deal-Initiative zu stärken, um die Klimaziele zu erreichen.
Zukunftsfähige Verbindung
Das Projekt Angermünde – Grenze D/PL (– Szczecin) zielt darauf ab, die 49 Kilometer lange Strecke zwischen Angermünde und der deutsch-polnischen Grenze zukunftsfähig zu gestalten. Es umfasst die Elektrifizierung der gesamten Strecke, die Erhöhung der Geschwindigkeit auf bis zu 160 km/h durch den Bau eines zweiten Gleises und die Modernisierung von fünf Stationen. Diese Maßnahmen sollen kürzere Reisezeiten, eine Erhöhung der Zugkapazitäten und eine umweltfreundlichere Mobilität ermöglichen. Das Projekt trägt auch zur besseren Verknüpfung verschiedener Kernnetzkorridore des Transeuropäischen Verkehrsnetzes (TEN-V) bei und stärkt die Verkehrsbeziehungen innerhalb Europas.
Bahnausbau für Tempo und Umweltschutz
Die konkreten Maßnahmen für den Ausbau der Bahnstrecke Angermünde-Stettin umfassen mehrere wichtige Schritte, die sowohl die Infrastruktur als auch den Umweltschutz betreffen. Der Bund und die Deutsche Bahn haben eine Finanzierungsvereinbarung unterzeichnet, wobei der Bund 380 Millionen Euro bereitstellt. Zusätzlich beteiligen sich die Länder Berlin und Brandenburg mit je 50 Millionen Euro, um einen durchgängigen zweigleisigen Ausbau zu ermöglichen. Ziel ist es, die Strecke für eine Geschwindigkeit von bis zu 160 km/h auszubauen und durchgängig zu elektrifizieren. Zwischen Passow und der deutsch-polnischen Grenze wird ein zweites Gleis verlegt, was kürzere Reisezeiten und attraktivere Bahnhöfe verspricht. Reisende können nach Abschluss der Arbeiten 20 Minuten schneller von Berlin nach Stettin gelangen.
Vor dem Baubeginn sind umfangreiche Vorbereitungen getroffen worden, darunter die Ausschreibung der Bauhauptleistungen und die Einrichtung einer Bauüberwachung. Um den Umweltschutz zu gewährleisten, wurden bereits 144 Fledermauskästen aufgehängt und mehr als zehn Kilometer Reptilienschutzzäune errichtet, um geschützte Reptilien von den Baustellen fernzuhalten und sicher umzusiedeln. Fünf Bahnstationen in der Uckermark werden modernisiert, was die Metropolen Berlin und Stettin sowie die Region Uckermark besser verbindet und die Reisezeit deutlich verkürzt.
Unsere Beteiligung im Projekt
Spitzenleistung in Projektsteuerung und Claimmanagement
Im Rahmen des Projekts leistet ATYON einen entscheidenden Beitrag durch unsere Fachkenntnisse im Contract- und Claimmanagement sowie in der Projektsteuerung. Wir gewährleisten eine präzise Überwachung und Steuerung aller Vertragsangelegenheiten, minimieren Risiken und fördern eine effiziente Ressourcenallokation. Unsere Expertise im Claimmanagement ermöglicht es uns, proaktiv potenzielle Ansprüche zu identifizieren, zu bewerten und zu verhandeln, um Projektverzögerungen und -kostenüberschreitungen zu vermeiden. Durch unsere strategische Projektsteuerung sichern wir die Einhaltung von Zeitplänen, Budgets und Qualitätsstandards, wodurch wir einen reibungslosen Ablauf und die erfolgreiche Umsetzung des Projekts unterstützen. Unsere Rolle unterstreicht unser Engagement für Exzellenz und unsere Fähigkeit, komplexe Projekte in einem internationalen Kontext zu managen.